Ich bin ganz….

… und vollkommen – Punkt –

Der Satz ist nicht unvollständig. Er ist ganz und vollkommen. Nicht mehr und nicht weniger. Genau wie ich selbst. Ich bin.

Mit jedem Atemzug, an jedem Morgen und bei jedem Sonnenuntergang. Allein diese Tatsache macht unheimlich dankbar. Auf meinen Wochen hier in Thailand, während der Reise, hat mich ein Buch von Oprah Winfrey begleitet. Was ich vom Leben gelernt habe ist ein Buch von dem ich in erster Linie nicht besonders viel erwartet habe. Immerhin kommt es ja „nur“ von einer Talkshowmoderatorin… Oprah ist allerdings eine der einflussreichsten Moderatorinnen und dazu noch einer der reichsten Frauen der Welt. Nachdem ich das Buch gelesen habe, wage ich zu behaupten, dass sie nicht nur mit Ihrer Show Leben verändert.

Ebenso berührt sie mich und unterstützt mich dabei, wieder einmal mehr nach Innen zu schauen.  Vorhin durfte ich wiederholt Zeuge von einem der unglaublichsten Sonnenuntergänge sein, die ich je gesehen habe. Für diese Schönheit finde ich keine treffenden Worte und wünsche nur jedem, dass er auch einmal soetwas erleben darf. Ebenso hoffe ich, dass dieser welcher genauso das eigene Sein, durch etwas so unendliches begreift. Das Meer, die Sonne, Ebbe und Flut scheint mir alles so unendlich. Sie sind einfach da und existieren ohne, dass es großer Dinge bedarf oder, dass sie über sich hinaus wachsen müssen. Einfach nur ihr Sein erfüllt einen höheren, unentbehrlichen Zweck.

Warum sollen wir als Menschen, einfach durch unser Sein, nicht auch einen höheren Zweck erfüllen?

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass wir als Spezies nicht genauso essentiell für die Natur sein sollen wie alles andere. Wir sind Teil der Natur und genauso wichtig, wie alle anderen Spezies und Teile der Welt. Auf nichts kann verzichtet werden. Und doch stellen wir uns oft über die Dinge. Züchten Nahrung im Überfluss, roden Wälder um Ressourcen zu produzieren und zerstören uns gegenseitig. Auch wenn das recht spirituell klingt, so ist es ein Teil des Prozesses auf meiner persönlichen Reise.

Man kann nicht, nicht spirituell sein.

So gelesen in Spiritualität und Medizin – Gemeinsame Sorge für den kranken Menschen von  Eckhard Frick und  Traugott Roser. Jeder Mensch ist ein spirituelles Wesen und es gibt keine Chance etwas anderes zu sein. Entweder du entscheidest dich, dich zu öffnen und deine Vollkommenheit zu sehen, oder entscheidest dich für ein Leben durch dein Ego.

So sitze ich am Strand meditiere mir den Sonnenuntergang aus und beobachte wie die Flut langsam zurück kommt. Ich störe mich nicht an den Menschen die vorbei laufen und bin ein wenig erstaunt von mir selbst, dass ich so lange ohne Meditationskissen sitzen kann. Ich bin ganz ruhig und stelle fest, dass ich absolut vollkommen bin, so wie ich da sitze. Ausreichend. Genug.

Schönes Gefühl… Ich mag diese Momente in denen es mir einfach nur leicht fällt Dankbarkeit in mir aufsteigen zu lassen. Natürlich versuche ich jeden Tag dankbar zu sein, doch leicht kommt mir das nicht immer vor. Oft suche ich förmlich nach Ereignissen und Menschen. Fallen mir dann doch immer wieder die selben Dinge ein. Doch manchmal bin ich da sehr kreativ. Nein, wohl eher ist es klare Sicht, als Kreativität. Ich hatte das Gefühl eindeutige Sicht darauf zu haben, dass ich absolut ausreichend bin. So wie ich lebe und bin, reiche ich aus. Liebenswert und perfekt geschaffen für die Welt. Wie kann ich da an mir zweifeln, oder daran, dass nicht alles gut wird? Es besteht gar kein Zweifel daran, dass für mich eine Weg gibt. Das einzige was ich machen muss, ist mir selbst vertrauen. Ich kann verdammt dankbar dafür sein, dass ich jetzt in diesem Moment am Strand sitze und in die untergehende Sonne schauen kann. Sie wird immer röter, kleiner und verschwindet langsam. Der nasse Sand glitzert und ich sitze der Sonne direkt gegenüber. Ein magischer Moment.

Was bin ich für ein Glückspilz!

2 Kommentare zu „Ich bin ganz….

  1. Ich lese mit großem Interesse die Beiträge. Wenn man die Beiträge von Anfang gelesen hat, versteht man auch die Hintergründe von „außer Reichweite“ und „von der Raupe zum Schmetterling“ sowie „ich bin ganz… und vollkommen…punkt“. Alle Beiträge sind so authentisch und spannend zu lesen. Nur ein Mensch der im Inneren und mit sich selbst im Reinen ist und zu sich selbst gefunden hat kann auch richtig glücklich sein. Alles andere ist nur oberflächlich und nur von kurzer Dauer. Ich kann sehr wohl zwischen den Zeilen lesen weil es viele Menschen gibt denen es ähnlich geht. Sehr mutig wer es schafft auf diesem Weg das innere Chaos in ein dauerhaftes inneres Glück und Zufriedenheit zu verwandeln. Ich freue mich schon auf den nächsten Beitrag.

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